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AirPods Pro 3 nach 4 Monaten: Mein ehrliches Fazit — lieber die Pro 2 geblieben?

Besseres Noise Cancelling, neue Sensoren, längere Akkulaufzeit — auf dem Papier sind die AirPods Pro 3 ein klares Upgrade. Aber nach 4 Monaten Alltag sage ich ehrlich: Ich hätte bei den Pro 2 bleiben sollen. Der Grund liegt im Ohr.

Von Alon · 14. Februar 2026 · 5 Min. Lesezeit
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Noise Cancelling ist deutlich besser — der einzige wirkliche Kaufgrund
  • Tragekomfort in meinem Ohr spürbar schlechter als bei Pro 2
  • Die meisten neuen Features (Live-Übersetzung, ANC-Upgrade) kommen teils auch auf Pro 2
  • Nach 4 Monaten greife ich öfter zu den AirPods Pro 2 zurück
  • Hätte ich heute die Wahl: Upgrade war nicht nötig
AirPods Pro 3 nach 4 Monaten: Mein ehrliches Fazit — lieber die Pro 2 geblieben?
7,5/10
Alons Testurteil
Apple AirPods Pro 3

Technisch ein klarer Fortschritt — aber für mich im Alltag ein Rückschritt. Das bessere Noise Cancelling ist überzeugend, der Tragekomfort ist es leider nicht. Wer die Pro 2 schon hat, sollte das Upgrade gut überlegen.

+ Das gefällt

  • Deutlich besseres Noise Cancelling — stärkste ANC im AirPods-Line-Up
  • Sound minimal verbessert
  • Längere Akkulaufzeit als Pro 2
  • Herzfrequenzmessung beim Sport (für manche nützlich)
  • Höhere Wasser- und Staubdichtigkeit
  • USB-C, Lanyard-Öse, dezentere LED

Das nicht

  • Sitzen in meinem Ohr deutlich schlechter als Pro 1 + 2
  • Stehen weiter aus dem Ohr heraus — sieht und fühlt sich komisch an
  • Halten beim Sport nicht so gut wie Pro 2
  • Touch-Button auf dem Case unzuverlässig (physischer Knopf war besser)
  • Live-Übersetzung ist KEIN Pro-3-Exklusivfeature — kommt auch auf Pro 2
  • Herzfrequenz für Apple Watch-/Whoop-Träger redundant
Technische Daten
Modell
Apple AirPods Pro (3. Generation)
ANC
Deutlich verbessertes Active Noise Cancelling
Bedienung
Touch-Button am Case (statt physischem Knopf)
Anschluss
USB-C
Sensoren
Herzfrequenzmessung beim Sport
Features
Live-Übersetzung (auch auf Pro 2 verfügbar)
Akkulaufzeit
Länger als Pro 2
Wasserdichtigkeit
Höher eingestuft als Pro 2
Lanyard
Öse am Case
Preis
ab 249 €

Die AirPods Pro 3 sehen auf den ersten Blick fast genauso aus wie ihre Vorgänger. Apple verspricht aber deutlich mehr: besseres Noise Cancelling, neue Sensoren, längere Akkulaufzeit und ein paar neue Features, die das Ganze auf das nächste Level heben sollen.

Ich habe die AirPods Pro der ersten und zweiten Generation über Jahre fast täglich genutzt. Und genau deshalb wollte ich wissen: Sind die AirPods Pro 3 wirklich ein echtes Upgrade — oder hätte man auch einfach bei den AirPods Pro 2 bleiben sollen?

Nach dem Unboxing war ich erst ziemlich euphorisch. Aber jetzt, nach knapp vier Monaten Nutzung, hat sich mein Eindruck deutlich verändert.

Kleiner Hinweis: Ich habe mir die AirPods Pro 1, 2 und 3 selbst gekauft. Dieses Review wird nicht gesponsert.

Unboxing & erste Eindrücke

Beim Unboxing war alles, wie man es von Apple kennt: minimalistisch, hochwertig, sauber verpackt. Das Case sieht auf den ersten Blick fast identisch zu den AirPods Pro 2 aus.

  • USB-C ist weiterhin dabei
  • Die Öse für ein Lanyard gibt es auch
  • Die LED ist jetzt etwas dezenter gelöst
  • Neu: Touch-Button auf der Rückseite des Cases statt physischem Knopf

Das klang erstmal modern — in der Praxis hat sich das später als nicht ganz so ideal herausgestellt. Die Kopplung mit dem iPhone ging wie immer in Sekunden. Aufklappen, bestätigen, fertig. Apple kann dieses Setup einfach wie kaum ein anderer Hersteller.

Soweit so gut — bis dahin war ich happy.

Tragekomfort & Passform — mein größter Kritikpunkt

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der für mich im Alltag der wichtigste überhaupt ist: der Tragekomfort.

Nach mehreren Monaten Nutzung kann ich ganz klar sagen: Die AirPods Pro 3 sitzen in meinem Ohr deutlich schlechter als die AirPods Pro 2 oder 1. Sie stehen bei mir spürbar weiter aus dem Ohr heraus, sehen dadurch nicht nur komischer aus, sondern fühlen sich auch weniger bequem an.

Gerade bei längeren Sessions oder beim Sport merke ich das deutlich. Beim Joggen oder bei Bewegung halten sie bei mir auch nicht so gut im Ohr wie die Pro 2. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht — und auch enttäuscht.

Das ist natürlich sehr individuell. Es kann gut sein, dass sie bei anderen Ohrformen besser sitzen. Aber für meine Ohren sind die AirPods Pro 2 ganz klar die bessere Wahl.

Noise Cancelling & Sound — der klare Lichtblick

Das Noise Cancelling ist ohne Diskussion besser als bei den AirPods Pro 2. Das merkt man sofort. Gerade gleichmäßige Geräusche wie Lüfter, Straßenrauschen oder Umgebungslärm werden nochmal deutlich stärker reduziert.

Das ist für mich auch der einzige Punkt, bei dem ich wirklich einen klaren Mehrwert sehe. Der Sound selbst ist ebenfalls minimal besser geworden, aber nicht in einem Maß, das den Unterschied allein rechtfertigen würde. Das Noise Cancelling sticht deutlich mehr hervor als der Klang.

Wenn ich rein nach ANC bewerten müsste, wären die AirPods Pro 3 klar vorne. Im Alltag relativiert sich dieser Vorteil aber durch den schlechteren Tragekomfort.

Neue Features — sinnvoll oder nett gemeint?

Apple hat einige neue Features eingebaut, die auf dem Papier gut klingen.

Herzfrequenzmessung beim Sport

Das funktioniert grundsätzlich gut und kann für manche Nutzer wirklich praktisch sein. Ich persönlich brauche das nicht, weil ich sowieso eine Apple Watch und zusätzlich noch ein Whoop trage. Für mich eher Nice-to-have als echter Kaufgrund.

Live-Übersetzung

Die Live-Übersetzung ist kein exklusives Feature der Pro 3. Die kommt auch auf die AirPods Pro 2. Damit fällt auch dieses Argument für ein Upgrade weg.

Bessere Akkulaufzeit & Wasserdichtigkeit

Ist nett, aber ehrlich gesagt: Im Alltag hatte ich bei den AirPods Pro 2 nie ein Problem mit dem Akku. Genauso ist die höhere Wasser- und Staubdichtigkeit für mich persönlich kein relevanter Punkt — da waren die Pro 2 völlig ausreichend.

Case & Bedienung — Touch statt Button

Ein Punkt, der mich mehr genervt hat, als ich gedacht hätte, ist der neue Touch-Button auf der Rückseite des Cases.

Der physische Knopf bei den AirPods Pro 2 war einfach zuverlässig. Bei dem Touch-Button musste ich mehrfach neu ansetzen, er hat teilweise nicht so reagiert, wie ich es erwartet habe — bzw. manchmal auch gar nicht.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber im Alltag summieren sich genau solche Dinge. Und ehrlich gesagt: Das alte System war für mich einfach besser und zuverlässiger.

Fazit — mein ehrliches Urteil nach 4 Monaten

Nach vier Monaten Nutzung ist meine anfängliche Euphorie komplett weg.

Ja, das Noise Cancelling ist deutlich besser. Ja, technisch sind die AirPods Pro 3 ein Schritt nach vorne. Aber:

  • Der Tragekomfort ist für mich schlechter
  • Sie sitzen nicht so gut im Ohr
  • Stehen weiter raus
  • Halten beim Sport weniger zuverlässig

Und genau das ist für mich ein K.-o.-Kriterium.

Die meisten neuen Features brauche ich persönlich nicht. Herzfrequenzmessung, längere Akkulaufzeit, bessere Abdichtung — alles nett, aber kein echter Mehrwert für meinen Alltag.

Unterm Strich nutze ich deshalb tatsächlich lieber die AirPods Pro 2. Wenn ich heute nochmal entscheiden müsste, hätte ich das Upgrade nicht gemacht.

Das heißt nicht, dass die AirPods Pro 3 schlecht sind. Aber sie passen für mich einfach schlechter. Vielleicht sehen das Menschen mit anderen Ohrformen ganz anders — bei mir ist es leider nicht so.

Und ganz ehrlich: Ich hätte bei den AirPods Pro 2 bleiben sollen.

Meine Empfehlung

Apple AirPods Pro 3

„Technisch ein klarer Fortschritt — aber für mich im Alltag ein Rückschritt. Das bessere Noise Cancelling ist überzeugend, der Tragekomfort ist es leider nicht. Wer die Pro 2 schon hat, sollte das Upgrade gut überlegen."

Häufige Fragen

Sind die AirPods Pro 3 das Upgrade wert, wenn ich schon die Pro 2 habe?

Für mich ganz klar: Nein. Das bessere Noise Cancelling ist super, aber der schlechtere Sitz und der unzuverlässige Touch-Button machen den Gewinn zunichte. Wenn du mit deinen Pro 2 zufrieden bist — behalte sie.

Ist das Noise Cancelling wirklich so viel besser?

Ja, das merkt man sofort. Gerade bei gleichmäßigen Geräuschen wie Lüftern, Straßenrauschen oder Umgebungslärm sind die Pro 3 spürbar stärker. Das ist der einzige Bereich, in dem sie die Pro 2 klar schlagen.

Warum sitzen die Pro 3 schlechter im Ohr?

Sie stehen bei mir spürbar weiter aus dem Ohr heraus — das sieht komisch aus und fühlt sich weniger bequem an. Beim Joggen halten sie weniger gut. Die Passform ist aber sehr individuell — bei anderen Ohrformen kann das anders sein.

Welche neuen Features gibt es wirklich nur auf den Pro 3?

Ehrlich wenige. Die Live-Übersetzung kommt auch auf die Pro 2. Die Herzfrequenzmessung ist neu, aber für Apple-Watch- oder Whoop-Träger redundant. Die bessere Akkulaufzeit und Wasserdichtigkeit sind nett — aber keine echten Kaufgründe.

Was ist mit dem neuen Touch-Button?

Das war mein zweiter großer Kritikpunkt. Der physische Knopf der Pro 2 war einfach zuverlässig. Der Touch-Button reagiert manchmal verzögert oder gar nicht. Im Alltag summieren sich solche Dinge.

Für wen lohnen sich die AirPods Pro 3 trotzdem?

Wenn du neu einsteigst oder die Pro 2 nicht hast — ja, sie sind das beste ANC-Produkt im AirPods-Line-Up. Wenn du umsteigst und die Pro 2 gut sitzen — teste die Pro 3 unbedingt vorher im Apple Store.

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